Gregory Büttner lebt und arbeitet als Musiker und Künstler in Hamburg. Seit 2000 liegt sein Fokus im Bereich Klangkunst und Elektroakustische Komposition. Er spielte auf zahlreichen Festivals und Konzertreihen in Europa, China und Chile, komponierte Musik für Tanz und Performance, Radio, Film und Klanginstallationen. 2004 gründete er das Label ‘1000füssler‘ welches experimentelle Musik in kleinen Editionen veröffentlicht.

Er spielt regelmässig im Duo mit Birgit Ulher und im ‘Stark Bewölkt Quartett‘ mit Michael Maierhof, Heiner Metzger, Birgit Ulher. Außerdem arbeitete er zusammen mit den Musikern Simon Whetham, Rhodri Davies, Gunnar Lettow, den Künstlerinnen Anja Winterhalter, Stefanie Becker, Magdalena Sadziak, und Anderen.
Seine Musik erschien bei Labels wie 1000füssler, Firework Edition Records, Anthropometrics, Aufabwegen, Herbal, Creative Sources, Materialverlag der HfbK, Hideous Replica, Obs*, Grünrekorder, Fragment Factory, Compost and Height.



“Mit dem Kauf eines Computers (1999), begann ich neben visuellen Arbeiten auch mit Klängen und Geräuschen zu experimentieren. Der Computer gab mir die Möglichkeit, Geräusche, Musik und Klänge zu zerlegen, sie zu untersuchen und mit den so entstehenden Fragmenten weiter zu arbeiten. Mich interessieren dabei die Bedingungen, unter denen Klänge und Geräusche entstehen, in welchen Zusammenhängen sie stehen und welche Wirkung sie auf den Hörer haben.
Meine Arbeit beginnt mit dem Suchen, Finden oder dem Herstellen von akustischem Material. Durch das Experimentieren mit diesem, gelange ich zu verschieden akustischen Fragmenten, die dann den Ausgangspunkt für eine Komposition, Improvisation oder Klanginstallation bilden. Dieser musikalische Prozess entsteht in Interaktion mit der Struktur der Geräusche und Klänge. Mit Interaktion meine ich, dass die Komposition sich mal der Struktur (Dynamik, Klangfarbe, Tonlage, ‘Stimmung‘ ) der Geräusche und Klänge anpasst oder umgekehrt die Klänge aus kompositorischen Entscheidungen verändert werden.
Dieser Arbeitsweise bediene ich mich auch, wenn ich visuell arbeite. So benutze ich überwiegend vorgefundene Bilder oder Situationen als Ausgangspunkt.“